Mit dem Geschäft „Frau Hippe – Schätze für Trauernde“ ist in Hornstein ein ganz besonderes Angebot entstanden: Jasmin Gerbautz hat sich den lang gehegten Wunsch erfüllt, einen liebevollen Raum für Menschen in Trauer zu schaffen – mit ausgewählten Geschenken, Symbolen und Begleitangeboten für Hinterbliebene. „Der Tod und die Trauer haben in unserer Gesellschaft oft wenig Platz. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen wie Frau Gerbautz gibt, die Betroffene einfühlsam begleiten und ihnen einen geschützten Raum bieten“, betont Bürgermeister Christoph Wolf und weiter: „Mit ‚Frau Hippe – Schätze für Trauernde‘ ist in Hornstein ein Ort entstanden, an dem man spürt: Trauer darf sein – ehrlich, liebevoll und mit Gefühl.“
Im neuen Geschäft finden sich Geschenke und kleine Begleiter für Trauernde – von symbolischen Gegenständen über tröstende Kleinigkeiten bis hin zu ausgewählten Produkten, die helfen können, Erinnerungen zu bewahren oder Trost zu spenden. Neben ihrer Tätigkeit im eigenen Bestattungsunternehmen begleitet Jasmin Gerbautz seit vielen Jahren Hinterbliebene mit großem Einfühlungsvermögen. Mit „Frau Hippe – Schätze für Trauernde“ erweitert sie dieses Angebot nun um eine zusätzliche, sichtbare Anlaufstelle.
„Jasmin verbindet Professionalität mit großer Menschlichkeit“, unterstreicht Bürgermeister Wolf und ergänzt: „Ihr neues Geschäft ist nicht nur ein wirtschaftlicher Beitrag zum Ortsleben, sondern vor allem ein menschlicher Gewinn für unsere Gemeinde.“
Trauercafé in der Bücherei Hornstein: Raum für Austausch und Beratung
Ein weiterer Baustein des Engagements von Jasmin Gerbautz ist das regelmäßig stattfindende Trauercafé in Hornstein, ein gemeinsames Projekt mit der örtlichen Bücherei.
Das Trauercafé soll in erster Linie einen geschützten Raum für Austausch schaffen – einen Ort, an dem Trauer Platz haben darf. Neben dem Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bietet sie dort auch Beratung zu organisatorischen Fragen bei Sterbefällen an – etwa rund um Formalitäten, Fristen oder die ersten Schritte nach einem Todesfall.
Das Trauercafé ist ein niedrigschwelliges Angebot für alle, die einen geliebten Menschen verloren haben – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt. „Als Gemeinde ist es uns wichtig, solche Initiativen sichtbar zu machen und zu unterstützen. Sie stärken das Miteinander und helfen, dass niemand mit seiner Trauer ganz alleine bleibt“, so Wolf abschließend.
Ein weiteres Projekt von Jasmin Gerbautz ist der Gedankenbriefkasten am Friedhof. Dieser dient ebenfalls der Trauerbewältigung und bietet den Hinterbliebenen die Möglichkeit, unausgesprochene Worte, Gedanken, Briefe oder Bilder an verstorbene Angehörige zu übermitteln.
Großer Andrang herrschte bei der jüngsten Lesung in der Öffentlichen Bücherei der Marktgemeinde Hornstein: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher füllten das Forsthaus um Hornsteins Neo-Autor Daniel Högerl und sein neues Buch „Durch Dick und Darm“ persönlich kennenzulernen. „Ich freue mich sehr, wenn Hornsteiner Talente ihr Können präsentieren und dies von der Bevölkerung so wertschätzend aufgenommen wird. Mein besonderer Dank gilt Daniel Högerl für seine Offenheit und den Mut, seine Geschichte zu teilen. Es war ein außergewöhnlicher Abend, der alle Zuhörer berührt hat“, so Bürgermeister Christoph Wolf.
In seinem sehr offenen und berührenden Vortrag gewährte Högerl tiefe Einblicke in die bewegende Krankengeschichte seines Sohnes. Er sprach eindrucksvoll über Zusammenhalt, Zuversicht und die Kraft von Familie und Freunden in einer Zeit, die die junge Familie vor enorme Herausforderungen stellte. Monatelang kämpfte der Sohn – kurz vor der Matura aus dem Alltag gerissen – ums Überleben und um den Weg zurück ins Leben. Die Authentizität des Autors und seine klare, emotionale Schilderung bewegten die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer sichtlich.
Das Buch „Durch Dick und Darm“ wird in Kürze selbstverständlich auch über die Öffentliche Bücherei der Marktgemeinde Hornstein entlehnbar sein.
Der Titel „Durch Dick und Darm: Vom Darmverschluss über das Leben lernen“ ist im novum Verlag erschienen, umfasst 178 Seiten und ist ab sofort im Buchhandel und auf shop.hoegerl.org auch als englisches E-Book erhältlich (Preis: € 19,90), der Autor freut sich auf Feedback und Leserbewertungen. Autor Daniel Högerl ist ausgebildeter Nachrichtentechniker und Bioinformatiker, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Hornstein und ist Obmann der örtlichen Jugendblasmusik. In seiner Freizeit widmet er sich auch dem Schreiben von Gedichten (www.instagram.com/omni.vers.hoegerl/).
Vor Kurzem war die Bücherei der Marktgemeinde Hornstein Gastgeberin des diesjährigen Neujahrstreffens des Landesverbandes Bibliotheken Burgenland. Der gemeinsame Start ins neue Jahr wurde begleitet von einem fachlichen Austausch, aktuellen Informationen aus Bund, Land, BVÖ und LVBB sowie viel Raum für Begegnung und Vernetzung. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Ehrengästin Ursula Liebmann, Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs, die einen Einblick in bundesweite Entwicklungen gab. Die offizielle Begrüßung erfolgte durch Bürgermeister Christoph Wolf.
„Dass der Landesverband sein Neujahrstreffen bei uns abhält, ist eine besondere Auszeichnung für unsere Bücherei und die Gemeinde. Die Bücherei Hornstein hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wahren Vorzeigebücherei entwickelt – lebendig, einladend und getragen von großartigem Engagement“, hebt der Bürgermeister besonders die Menschen hinter dem Erfolg hervor, und weiter: „Unser Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit Herz, Zeit und Energie dafür sorgen, dass unsere Bücherei weit mehr ist als ein Ort zum Ausleihen von Medien.
Austausch, Information und ein starker Start ins neue Jahr
Das Neujahrstreffen bietet Bibliothekarinnen und Bibliothekaren aus dem ganzen Burgenland die Gelegenheit, sich zu vernetzen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Best‑Practice‑Beispiele auszutauschen und gemeinsam Impulse für das kommende Bibliotheksjahr zu setzen. „Wir freuen uns sehr, dass dieses landesweite Treffen in Hornstein stattfindet und unsere Bücherei den passenden Rahmen für Austausch, Information und Ausblick bietet“, so das Organisationsteam der Bücherei.
Bücherei Hornstein als Ort der Begegnung und der Bildung
In den vergangenen Jahren hat die Bücherei Hornstein immer wieder gezeigt, wie wichtig Bibliotheken als niederschwellige Bildungs‑ und Begegnungsorte sind. Veranstaltungen, Kooperationen und ein modernes Bestandskonzept machen sie zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens. Bürgermeister Wolf abschließend: „Unsere Bücherei steht für das, was wir in Hornstein leben möchten: Gemeinschaft, Bildung und ein offenes Miteinander. Dieses Treffen zeigt einmal mehr, wie viel Anerkennung diese Arbeit über unsere Gemeinde hinaus findet.“
Im Zuge von „Weihnachten im Föhrenwald“ konnte in der Charity-Hütte von Bürgermeister Christoph Wolf und Stefan Kainrath eine Summe von € 1.500 gesammelt werden. „Es freut mich, dass wir den Reinerlös der Charity-Hütte nun an den Elternverein übergeben konnten. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden in der Hütte während der Veranstaltung, insbesondere bei Stefan für die tatkräftige Unterstützung“, sagt Bürgermeister Christoph Wolf.
Das Geld kommt zu gleichen Teilen der Volksschule und dem Kindergarten Hornstein zugute. „Ich bedanke mich herzlich bei Christoph Wolf und seinem Team für die großzügige Spende. In der Volksschule wird ein Vortrag zum Thema ‚Mein Körper gehört mir‘ organisiert und eine Busfahrt zu Fußballturnieren unterstützt“, so Elisabeth Szorger, Obfrau des Elternvereins. Im Kindergarten wird das Geld für den Ankauf von Bastel- und Spielmaterialien verwendet.
„Es freut mich, dass wir mit unserer Spende einen wichtigen Beitrag leisten konnten und damit den Eltern Kosten für Vorträge und Busfahrten ersparen konnten“, sagt Wolf abschließend.